Samstag, 23. Mai 2009

Zeichen setzen: Grundeinkommen wählen!

Liebe Freundinnen, liebe Freunde des Bedingungslosen Grundeinkommens!

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ war die Vision der Mütter und Väter des Grundgesetzes. Heute, 60 Jahre später, haben wir den Eindruck: Alle Staatsgewalt geht von Parteien und den durch sie designierten Vertretern aus. Die regieren über uns, nicht für uns. Und unsere Stimme wollen sie alleine zu ihrer Wahl. Danach werden wir von ihnen eher als störend wahr genommen – selbst wenn wir unseren Bürger-Willen 50.000 Stimmen stark kundtun. Dem erteilen sie obendrein eine Absage und vertrösten uns auf die nächste Legislaturperiode.

Lassen wir uns nicht täuschen. Das scheinbare Interesse, mit dem uns die Parteien jetzt nach der überwältigenden Petition begegnen, wird nach dem 27. September rasch verflogen sein. Und vermutlich werden sie es abermals „unfair“ finden, wenn wir sie an ihre Wahlversprechen erinnern.

Viele von Euch, viele von Ihnen haben in jüngster Zeit ihrer Enttäuschung darüber Luft gemacht. Auch wir haben nachgedacht, was man bei der Bundestagswahl tun kann und sind zu dem Ergebnis gekommen: Nehmen wir es doch einfach selber in die Hand.

Denn jeder Mensch ist ein wahrer Souverän und hat das Recht, frei zu wählen, wie er mit seinen einzigartigen Talenten zu einer inspirierten Gesellschaft beitragen will.

Setzen wir ein Signal:

Wir wählen das Bedingungslose Grundeinkommen !


Wir Bürgerinnen und Bürger machen unseren eigenen Wahlkampf:

dezentral, phantasievoll, bunt, fröhlich und friedlich.

Ohne Vordenker, ohne Wortführer, ohne Spitzen- oder Listenkandidaten.

Einfach für beide Stimmen je ein zusätzliches Kreuz für unseren Direktkandidaten, das Bedingungslose Grundeinkommen, auf dem Stimmzettel ergänzen. (Muster unten)

Zwar werden unsere Grundeinkommens-Kreuze zunächst auf dem Stapel „ungültig“ landen. Doch wir haben das Recht, an der öffentlichen Auszählung teilzunehmen. Wenn da Viele mitmachen, können wir unsere Grundeinkommens-Stimmen selber zählen.

Und dort, wo wir nicht im Wahllokal sein können, werden wir unsere Wahlerfolge an den „Ungültig“-Vergleichszahlen von 2005 messen können.

Als Wahlkampf-Plattform für lernen ... abkupfern ... nachmachen ... inspiriert werden ... Kontakt aufnehmen ... usw ... usw haben wir www.grundeinkommen-waehlen.de eingerichtet. Da könnt Ihr all Eure bunten Ideen und Veranstaltungsberichte veröffentlichen. Das macht dann sicher noch vielen anderen Lust auf Wahlkampf fürs Grundeinkommen. Ihr könnt uns jederzeit auch unter info@grundeinkommen-waehlen.de oder 0611 - 172 12 21 und 0160 - 912 794 65 erreichen.

Wenn Euch die Idee gefällt, macht doch einfach mit!

Schickt uns Eure Verbesserungsvorschläge, Ideen oder Aktionsberichte und lasst uns zusammen einen begeisternden Grundeinkommenswahlkampf auf die Beine stellen.

Großartig wäre es, wenn wir in der Woche des Grundeinkommens einen mitreißenden Wahlkampf-Endspurt hinkriegen und am Abend der Bundestagswahl viele bunte Wahlpartys miteinander feiern – an vielen fröhlichen Orten im Lande.

Lasst von Euch hören!

Überlegt, was Ihr dazu meint und ob Euch noch was viel Besseres einfällt. Wir brauchen Euch nämlich, weil das sonst nicht wahr werden kann mit unserem Grundeinkommens-Wahlerfolg!

Also macht bitte mit, Ihr seid wichtig, damit WIR alle zusammen das hinkriegen!

Bürgerinitiative Grundeinkommen Wiesbaden www.grundeinkommen-wiesbaden.de und
Hartz4-Plattform www.hartz4-plattform.de





Zweiseitige Druckvorlage als pdf-Datei (zwei Seiten auf ein DinA4-Blatt kopiert ergibt zwei DinA5-Flyer).


Kommentare:

  1. Hallo prima Idee, ich mache mit. Werde mich im Saarland stark machen für uns alle. Danke für die Inspiration und viel Erfolg. Ljiljana

    AntwortenLöschen
  2. Tja, Leute. Damit produziert Ihr ungültige Stimmen und sonst nix - Ihr ärgert nur die Wahlhelfer bein auszählen ein wenig. Und Eure Stimmen fehlen eben den Parteien, die Ihr sonst wählen würdet - und die dem Grundeinkommen sicher eher nahestehen als die Parteien, die durch Eure Aktion keine Verluste haben. Ergo: IHR WÄHLT NICHT GRUNDEINKOMMEN - IHR WÄHLT DAS GRUNDEINKOMMEN AB!!!

    AntwortenLöschen
  3. Wenn man sich das so durchliest beschleicht einem unweigerlich der Verdacht, das hier GrundeinkommensGEGENER eine Kampange lancieren, um Grundeinkommenbeführworter davon abzuhalten, sich in den politischen Willenbildungsprozess einzubringen ...

    AntwortenLöschen
  4. Das hilft nur den etablerten Parteien, aber nicht uns auf dem Weg zum Grundeinkommen. Lieber Infos einholen, welche Partei sich dafür stark macht und dieser dann die Stimme geben!!

    AntwortenLöschen
  5. Ich schließe mich den Vorrednern an!
    Wenn alle, die fürs Grundeinkommen sind, ungültig, also faktisch GAR NICHT wählen, kommen wir da keinen Schritt weiter. Am Ende werden so wahrscheinlich eher rechtslastige Parteien unterstützt, weil Grundeinkommensbefürworter eher links wählen würden...
    Schuß ins Knie für die Demokratie. Ich bitte eher darum, diese Website bzw die dahinter stehende Idee wieder aus dem Netz zu nehmen, um die Leute nicht zu verunsichern. Politisches Interesse und Durchsetzungswille ist wichtiger und nachhaltiger als ein paar bunte Ballons!

    AntwortenLöschen
  6. besser neben einem GÜLTIGEN stimmzettel einen ZWEITEN zettel mit dem bekenntnis zum grundeinkommen einwerfen.

    AntwortenLöschen
  7. keine politiker mehr25. Mai 2009 um 20:03

    leute, laßt euch ja nicht verunsichern! ihr seid auf dem richtigen weg!

    die protagonisten der grünen haben es vorgemacht und alle anderen politiker, die da noch kommen werden, werden genau so dem wahn der MACHT verfallen!

    "MACHT korrumpiert - absolute MACHT korrumpiert absolut!"

    AntwortenLöschen
  8. Nur wie dort beschrieben:

    http://grundeinkommen-waehlen.blogspot.com/2009/05/die-mutter-und-vater-des-grundgesetzes.html

    AntwortenLöschen
  9. Infos einholen, welche Partei sich stark macht für das Grundeinkommen,finde ich besser als einen ungültigen Stimmzettel abzugeben,damit ist uns nicht geholfen

    AntwortenLöschen
  10. einen extra Stimmzettel mit reinlegen für das Grundeinkommen ist vernünftiger, als dann einen ungültigen Stimmzettel abzugeben

    AntwortenLöschen
  11. Das mit dem Extra-Stimmzettel abgeben gefällt mir auch viel besser als eine Stimme zu verschleudern, die einer Partei, die dem BGE gegenüber offen ist, helfen könnte.

    AntwortenLöschen
  12. Marc aus Hamburg28. Mai 2009 um 18:01

    Nette Idee, leider nicht die erste in die Richtung: Die Gruppe "Willi Weise" wird auch versuchen, über die Direktkandidatenliste für das Grundeinkommen (und mehr) in den Bundestag einzuziehen. Mehr Info über Ihr Programm und Ihre Forderungen auf www.williweise.de

    AntwortenLöschen
  13. Wenn man hingeht und auf alle Wahlplakate aller Parteien einen Aufkleber anbringt

    "Bedingungsloses Grundeinkommen JETZT"

    macht man sich da eventuell strafbar?

    Das mit dem 2.Wahlzettel finde ich auch besser, als eine ungültige Stimme abzugeben, wo kann so etwas runtergeladen werden?

    AntwortenLöschen
  14. [Viktor Panic]

    Ich habe auf der Netzwerk-Website folgenden Vorschlag gemacht, der genau den richtigen Effekt hat:
    Lasst uns in jedem Wahlkreis herausfinden, ob die Kandidaten "unserer" jeweiligen Partei dem BGE bzw. dem Grundeinkommens-Modell ihrer Partei positiv gegenüberstehen, und da, wo dies nicht der Fall ist, vergeben wir unsere ERSTSTIMME "gegen den Strich"!
    Das bedeutet: Wenn ich SPD-Wähler bin, aber mein Direkt-Kandidat ist gegen das BGE, der CDU-Kandidat dagegen ist für das Althaus-Modell, dann bekommt der CDU'ler meine Erststimme, die SPD meine Zweitstimme.
    Da die Zweitstimme über die Sitzverteilung im Bundestag entscheidet, schaden wir dadurch unserer eigenen Partei nicht! Wir verändern jedoch die innerparteiliche Zusammensetzung, wir erhöhen den Anteil an Grundeinkommens-Befürwortern im Bundestag.
    Diese Methode ist risikolos, denn wenn z.B. die FDP-Wähler, die zugleich Anhänger des "liberalen Bürgergelds" sind, nicht mitmachen, schadet das auch nicht.
    Der Clou ist, dass diejenigen Wähler, die gegen das Grundeinkommen sind, sich nicht darum scheren werden, es wird also kein gegenteiliges Verhalten geben!
    Dagegen werden die Politiker aufmerksam registrieren, wenn sie wegen ihrer ablehnenden Haltung weniger Stimmen als ihre Partei erhalten!
    Wichtig ist dabei jedoch, dass wir diese Strategie bekannt machen, bzw dass wir die Namen der Politiker veröffentlichen, die wir boykottieren bzw unterstützen.
    Dort, wo keiner der "großen" dafür ist, kann man seine Erststimme ruhig auch einer Splitterpartei geben (besonders einer, die DAFÜR ist).
    Merke: Die Erststimme hat (prinzipiell) keinen Einfluss auf die "Fraktionsstärke" der Parteien.

    AntwortenLöschen
  15. @[Viktor Panic]

    Zuerst möchte ich auf das hier gesagte hinweisen: Wählen gehen?.

    Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem zweiten (Wahl)Zettel gar nicht sooo ganz schlecht (auf jeden Fall viel besser, als gar nichts zu machen bzw. sich bloß in den allgem. vorgegebenen Bahnen zu bewegen).

    Zu bedenken bleibt allerdings, daß die derzeit wirklichen Machthaber nicht in den Parlamenten sitzen!
    Ich möchte daher das Wort des UN-Sonderberichterstatters Jean Ziegler noch ein mal in Erinnerung rufen: "Unsere Demokratie ist tödlich bedroht" ...

    AntwortenLöschen
  16. Wir haben beim Freitag eine Plattform für diese Diskussion geschaffen. Dort wird das Thema Grundeinkommen schon eine Weile diskutiert. Über 60% sind dafür. Wir freuen uns über eine Teilnahme und begleiten das Thema auch redaktionell.

    http://www.freitag.de/community/arena/debatte?frage=89

    AntwortenLöschen
  17. Jetzt muss ich aber doch mal mit der weltfremden Idee eines “BEIPACKZETTELS” zum Stimmzettel aufräumen. Gestern hab’ ich mir mal bei der Europawahl angeschaut, wie das so mit dem Auszählen geht: Erschöpfte Ehrenamtler haben nach einem übertariflich langen Wahltag zu Recht nur ein möglichst zügiges Auszählen im Sinn. Jeder “BEIPACKZETTEL”, der nicht amtlicher Stimmzettel ist, würde als erstes in den Papierkorb wandern - UNGEZÄHLT, UNDOKUMENTIERT und OHNE DASS JE EINER VON SEINEM INHALT ERFÜHRE.

    Ganz nebenbei: Gibt es irgendeine Partei, die in den letzten Jahrzehnten soviel Glaubwürdigkeit bewiesen hätte, dass man sie mit Vorschuss-Vertrauen belohnen und wählen könnte?

    Etwa die Grünen, die uns HARTZ IV EINGEBROCKT haben, mit einer GRUNDEINKOMMENSGEGNERIN als SPITZENKANDIDATIN ins Rennen gehen, durch einen Bundestagsabgeordneten das Entscheidende am Grundeinkommen BESTREITEN lassen, die BEDINGUNGSLOSIGKEIT nämlich, und sich obendrein noch dafür feiern, dass sie eine so genannte “KINDERGRUNDSICHERUNG” von 330 € beschlossen haben, die noch unter dem Hartz IV-Satz liegt?

    Und die Willis sind doch wohl auch nicht so Weise, wenn sie nach der Methode der BAD-BANKER die Leute mit FAULEN Werbeprospekt-PAPIEREN für dumm verkaufen und ihnen einzureden versuchen, sie könnten – auch ohne Wahlkampfmillionen - mal so eben die Platzhirsche der Altparteien überrunden und aussichtslose GEWINNE einfahren.

    Da hilft nur noch: DENK-Stimm-ZETTEL verpassen und www.grundeinkommen-waehlen.de ........

    AntwortenLöschen
  18. Ich halte die Idee, auf den Wahlzettel "Grundeinkommen" mit einem Kreuzchen zu schreiben für keine gute Idee.
    Diese ungültigen Wahlzettel werden aussortiert, weggeschmissen und das war's.
    Viel wichtiger wäre es, die Parteien für ein BGE mit Unterschriften zu unterstüzten, dass eine o. mehrere Parteien für ein BGE bei der Bundestagswahl '09 auf dem Wahlzettel stehen!
    Übrigens könnte die Aktion "Grundeinkommen wählen" dem BGE u.U. sogar schaden!
    Stellt Euch mal vor, dass z.B. die Violetten (für ein BGE) bei der Bundestagswahl 2009
    gewählt werden können, aber ein Haufen "Grundeinkommen wählen"-Begeisterte
    dies ignorieren und blind ihren ungültigen Wahlzettel abgeben.

    AntwortenLöschen
  19. @Anonym (8.Juni2009 16:51)

    "Diese ungültigen Wahlzettel werden aussortiert, weggeschmissen und das war's."

    Stimmt nicht! Wahlzettel sind Dokumente, die werden nicht "einfach so" weggeschmissen (die sog. "Beipackzettel" allerdings schon ...).

    Zu Parteien (im allgemeinen) und den Details zu dem angedachten Verfahren siehe oben und die div. Kommentare von mir!

    AntwortenLöschen
  20. Nach dem Studium des Aufrufs und des pdf Wahlzettels, bin ich auch der Meinung, dass es besser ist, eine Partei zu gründen, anstatt Berge von ungültigen Stimmen zu produzieren.
    Bin gerade im Begriff eine neue Partei zu gründen, jedoch werde ich es zur nächsten Bundestagswahl nicht schaffen alle dazu erforderlichen Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

    Wenn alle Grundsteine gelegt sind. werde ich mich nochmals an Euch wenden.
    Diese Land benötigt dringend Menschen mit Visionen..

    AntwortenLöschen
  21. Zitat: "Bin gerade im Begriff eine neue Partei zu gründen"
    Ich frage mich, was das bringen soll, wenn scheinbar jeder fünfte BGE-Anhänger meint, eine Partei gründen zu wollen. :S
    Es gibt mittlerweile mehrere Kleinparteien für ein BGE. Wieso unterstützt Ihr die nicht mit Unterschriften und Stimmen bei den Wahlen?
    Hier mal eine Liste der Parteien für ein Grundeinkommen:
    http://www.grundeinkommen-volksentscheide.de
    http://www.die-violetten.de
    http://www.freipartei.de
    http://www.psgd.info
    http://www.die-guten-partei.de
    LG

    AntwortenLöschen
  22. Es geht auch ohne Partein. Mit dem Willi Weis-Konzept könnt ihr über die Erststimme einen parteiunabhängigen Kandidaten wählen der pro Grundeinkommen ist. Mit der zweit Stimme könnt ihr dann eine der Parteien wählen.

    Nichtwähler? ... Dann aber richtig!
    www.williweise.de

    PS: Ihr könnt sogar selbst für Willi Weise kandidieren.

    AntwortenLöschen
  23. [Viktor Panic]
    Ich weise nochmals auf mein obiges Konzept hin, gibt es zufällig jemanden, der dies organisieren möchte?
    Sonst mache ich es beim "bge-forum".

    Es entspricht ja beinahe dem Willi-Weise-Konzept:
    ERSTSTIMME an einen Kandidaten, der FÜR Grundeinkommen, Bürgergeld etc ist (am besten, er/sie ist von einer der "großen" Parteien, das ist am effektivsten)
    ZWEITSTIMME an die eigene Lieblingspartei.

    ZWECK: Dadurch verändern wir die innerparteiliche Zusammensetzung zu unseren Gunsten! Und das, ohne unserer jeweiligen Partei insgesamt zu schaden! Und ohne unsere Stimme zu verschenken (sofern wir das nicht schon vorhatten)

    NOTWENDIG ist dazu ein Ort, an welchem man erfahren kann, WELCHE Kandidaten im eigenen Wahlkreis OFFEN FÜR DAS GRUNDEINKOMMEN sind, schließlich wird sich nicht jeder von uns unabhängig danach erkundigen können.

    PS: Ich möchte nicht "Anonym" schreiben, aber wie funktioniert das andere?

    AntwortenLöschen
  24. Wer seine Illusionen unbedingt pflegen will, darf sich gerne auch weiterhin in den vorgegebenen Bahnen bewegen ...

    @Anonym, 11. Juni 2009 20:06 [Viktor Panic]

    PS: Ich möchte nicht "Anonym" schreiben, aber wie funktioniert das andere?

    Unter "Kommentar schreiben als" Name/URL auswählen (und Formular ausfüllen - URL braucht nicht angegeben zu werden)

    AntwortenLöschen
  25. Diese Initiative(?)/ Partei(?)/ Oranisation(?)/ Person(?) "Willi Weise" scheint alles andere als seriös zu sein.. Na ja, es dürfte allgemein bekannt sein, dass mit dem Hype um das BGE einige Trittbrettfahrer auftauchen, die das BGE für sich zu nutzen wissen...

    AntwortenLöschen
  26. Dietmar Brach, Arbeitslosenhilfe Rheinland-Pfalz / www.wiesbaden-unsozial.de

    Also das ist wirklich kein sinnvoller Vorschlag. Wenn Ihr Euch von den zur Wahl stehenden Parteien nicht unterstützt fühlt, dann geht in die Parteien und verändert dort etwas.

    Es gibt in allen demokratischen Parteien Kräfte die Hartz IV ablehnen. Zwar zu wenige. aber es gibt sie. Wenn wir wollen das es mehr werden, dann dürfen nicht boykottieren sondern müssen kritisieren.

    Wer, wenn nicht wir, soll denn etwas ändern?

    AntwortenLöschen
  27. Schon wieder DIE!!!!!

    Kann oder will Vallenthin es nicht verstehen, das mit dieser Aktion, wie oben gesehen, die Stimmen ungüldig sind.
    Was ist das für eine Frau, die sich selbst beschleicht???????
    Nee, so nicht!!!!!

    AntwortenLöschen
  28. @Anonym (19. Juni 2009 15:37)

    Immer schön locker bleiben - gerade auch dann, wenn mensch sich am liebsten einfach nur noch an den Kopf fassen möchte! ;-)

    Wir sind uns durchaus im Klaren darüber, daß wir zum "ungültig" wählen aufrufen ... :-))
    Allerdings wollen wir ja auch nicht dabei stehen bleiben, sondern rufen zur gesonderten Erfassung dieser "ungültigen" Stimmen auf! ...

    Natürlich macht die ganze Aktion nur dann wirklich einen Sinn, wenn alle, Nicht- und Ungültig-Wähler/innen, die für die Einführung des BGE sind, unter den o.g. Prämissen an der Bundestagswahl teilnehmen!

    Ich möchte noch einmal dazu einladen, das Zitat von Jean Ziegler ernsthaft zu erwägen und verweise darüberhinaus auf meinen neuesten Post (Neue Parteien ...).

    Außerdem möchte ich noch frei nach Goethe(?) zu bedenken geben, daß das Ganze vielleicht wirklich Torheit ist, aber dennoch möglicherweise Methode hat ...

    AntwortenLöschen
  29. Sowohl diese Erststimmen-Kandidaten-Aktion als auch dieses ständige BGE-Parteien gründen führt zu nichts. Ganz zu schweigen von dieser sinnlosen Aktion hier, zu meinen, ungültige Wahlzettel abzugeben..
    Wir brauchen wenigstens EINE BGE-Partei am 27.09. auf dem Wahlzettel BUNDESWEIT.
    Die kleinen BGE-Parteien schaffen es ja nicht mal, beim Bundeswahlleiter eingetragen zu werden.
    Und wenn doch, brauchen sie noch etliche Unterstützungsunterschriften.
    Und das ist jetzt eh zu spät. In 3 Wochen ist Schluss.
    Selbst die bekannteste BGE-Partei - die Violetten, und die einzigen, die als BGE-Partei beim Bundeswahlleiter eingetragen sind, haben immer noch nicht genügend Unterstützungsunterschriften, um überhaupt bei der Bundestagswahl 2009 gewählt werden zu können.
    Also statt dass ständig Leute meinen, eine BGE-Partei gründen zu müssen oder irgend welche Abgeordnete rauszupicken, die "eventuell" ein BGE befürworten könnten, sollten sie lieber Unterstützungsunterschriften für die Violetten sammeln.
    Ich rede wirklich nicht gerne alles schwarz; ich bin eher ein Optimist und neige eher dazu, die Dinge bzgl. BGE schönzureden.
    Aber was die Bundestagswahl 2009 angeht, muss ich ehrlich sagen, dass die BGE-Anhänger viel zu zersplittert sind.
    Wir haben 53.000 Unterschriften bei der Petition gehabt (online! vielleicht sind es jetzt bereits mehr als 100.000);
    wieso können nicht mal alle an einem Strang ziehen, diese sch... Unterschriften sammeln, dass wenigstens eine Partei für ein BGE am 27.09. auf dem Wahlzettel steht???
    Rechnet mal 53.000 Unterzeichner bei der Petition (mittlerweile sind es wie gesagt mehr) durch 16 Bundesländer.
    Das sind 33.125 Bürger.
    Ich weiß, man kann das nicht auf alle Bundesländer gleich verteilen.
    Aber wenn man bedenkt, dass die Violetten pro Bundesland nur 2000 Unterstützungsunterschriften brauchen, dann dürfte das doch, was die Anzahl der BGE-Anhänger betrifft, locker zu schaffen sein.
    LG

    AntwortenLöschen
  30. Edit (24.06.14:5)

    Sry, 3.312,5 Bürger meinte ich.

    AntwortenLöschen
  31. Edit(24.06., 14:05Uhr)
    Sry, ich meinte 3.125,5 Bürger!

    AntwortenLöschen
  32. Wenn ihr solche Stimmzettel abgebt dann tut ihr echt euer möglichstes um zu verhindern das ein BGE eingeführt wird, wie kann man nur auf so ne unsinnige Idee kommen?

    AntwortenLöschen
  33. Sollten die (laut Umfragen) rund 60% der Wahlberechtigten, die normalerweise nicht zur Wahl gehen, ihren Wahlzettel in dieser oder ähnlicher Weise undgültig machen (statt NICHT zu wählen), wäre absoulut JEDE denkbare Regierung eine Minderheitsregierung mit höchstens 40% (...bei Koalition sämtlicher gewählter Parteien!!)

    Witziger Gedanke: CDU, SPD, Grüne, FDP(!!!) und Linke(!!!) koalieren und müssen trotzdem zu jedem Gesetzesentwurf eine Volksabstimmung durchführen, weil sie ja nicht als "legitimierte" Volksveräträtreter (...wieso stottere ich bei diesem Begriff eigentlich immer?!) gelten können..! Das wäre noch viel besser, als eine Regierung, die zu 100% das Bedingungslose Grundeinkommen befürwortet. Es wäre eine tatsächliche Demokratie!!!

    AntwortenLöschen
  34. Grundeinkommen Hamburg4. Juli 2009 um 14:34

    Wolf im Schafspelz (Über "Willi Weise" und "D4U bzw. "D-BÜ")

    AntwortenLöschen
  35. Jetzt ist es raus: Die so genannten weisen Willis haben schon im Vorfeld Ihr Kandidaten-Ziel um 91 % verfehlt. Gerade mal 27 von 299 geplanten Kandidaten haben sie zusammen bekommen. Tun wir Ihnen doch nicht auch noch den Gefallen, ihre “patentrechtlich geschützte Marke” - was denn nun? Patent auf was? oder geschützte Marke? oder einfach nur Unsinn? - auch noch durch gänzlich überflüssiges Diskutieren zu bewerben!

    AntwortenLöschen
  36. sorry, auch wenn's gut gemeint ist , halte ich das für den totalen schwachsinn, weil es eine reine verschwendung von wahlstimmen ist.
    und jede stimme ist wichtig!
    wenn ich etwas in diesem staat hin zum sozialen bewegen will, dann gebe ich meine stimme der LINKEN!!!!, aber male nicht wie ein, trotziges kind irgendwelche kästchen dazu , so dass meine stimme von vornherein als ungültig gewertet wird. da kann ich genausogut zu hause bleiben.
    sind die aufrufer wirklich so derart naiv, zu glauben, milliarden würden mitmachen und sie könnten aufdamit das grundeinkommen , das ja an sich positiv ist, durchsetzen?
    schade, um jede stimmme die auf diese weise der LINKEN verlorengeht.

    AntwortenLöschen
  37. Jeder “BEIPACKZETTEL”, der nicht amtlicher Stimmzettel ist, würde als erstes in den Papierkorb wandern - UNGEZÄHLT, UNDOKUMENTIERT und OHNE DASS JE EINER VON SEINEM INHALT ERFÜHRE.


    -- und würde bei einem beipackzettel am ende nicht sogar die stimme ungültig, zumindest im falle von briefwahl?

    AntwortenLöschen
  38. Für die Erststimme auf jeden Fall machbar. Die bringt höchstens Überhang und sonst gar nichts. Und in Landtagen womöglich auch noch Ausgleichsmandate, wo die doch nicht mal eine Grundmiete bezahlen können.

    AntwortenLöschen