Sonntag, 17. Mai 2009

Aktiv werden

2. Juni 2009, eMail-Antwort von Antje Strupp auf: „Da weiß mannfrau, was sie bei der Bundestagswahl wählen kann - bitte weitergeben!“
... „danke für den Hinweis. Hab's mal getwittert ... lg Antje


5. Juni 2009, beim „Flaneur-Kongress“ in Frankfurt,
Elisabeth Dörre aus Frankfurt und Ute Plass aus Worms: „Mit einer Installation am Frankfurter Goethe-Denkmal haben wir für das BGE, Freiheit statt Vollbeschäftigung und mehr Demokratie geworben. Dabei haben wir auf der Rückseite von symbolischen Geldscheinen auch auf die Initiative "Grundeinkommen-wählen" aufmerksam gemacht.
Die Rosen-Symbolik - unter transparentem Stoff erkennbar - steht für Schönheit des Lebens und dessen Sinnhaftigkeit. Zu entdecken ist diese jedoch erst, wenn der Schleier des Materiellen, der oft den Blick verstellt, gelüftet wird. Dabei ist die Symbolik goldener Taler, die auf dem roten Transparentstoff verteilt liegen, doppeldeutig. Denn einerseits brauchen wir sie zur Stillung unserer materiellen Grundbedürfnisse (BGE) und andererseits mahnen sie ihre Vergötzung an - im Sinne des Tanzes um's goldene Kalb.
Diese Aktionsform hat einige Aufmerksamkeit erregt und zwar in positiver Hinsicht. Wir kamen darüber mit den vorübergehenden Passanten gut ins Gespräch.
Auch zwei Polizeibeamte waren ziemlich schnell auf dem Plan, die uns mitteilten, sie seien informiert worden, dass am Goethedenkmal wild plakatiert würde. Wir hatten die Aktion nicht offiziell angemeldet. Nachdem wir den freundlichen Beamten erklärten, dass dies eine Kunstinstallation im Rahmen des Flaneurkongresses sei, und sie sich überzeugen konnten dass wir keine Denkmalsprengung beabsichtigten, haben sie unserem Anliegen viel Glück gewünscht und sind wieder abgezogen.“

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Warum wird nicht darauf hingewiesen, dass es bereits eine Protestpartei gibt, nämlich die
    D4U. Es ist doch Unsinn, mit einem zusätzlichen Eintrag auf drm Wahlschein eine ungültige Stimme abzugeben, von der in Berlin garkeine Kenntnis genommen wird.

    Arno Erdmann

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  2. Wir brauchen keine neuen Parteien! Was wir brauchen ist eine breite und intensive Debatte darüber, wie wir Bürgerinnen und Bürger unser Gemeinwesen, unsere Demokratie, und unsere Zivilisation am besten verteidigen können!

    Lorenz Jäger schrieb heute zum Tode von Ralf Dahrendorf ("Ein Mann von unendlichem Vertrauen", faz.net, 18.06.2009)

    Die Frage, die sich heute stellt, nach seinem Tod, lautet aber, ob wir dieses Vertrauen noch teilen können. Und ob wir nicht schon längst in eine Konfliktepoche eingetreten sind, für die Dahrendorfs Theorie nicht angelegt war, nicht angelegt sein konnte. Wir leben in einem Gemeinwesen, in dem inzwischen Akteure mitspielen, auf deren zivilisierenden Beitrag wir nicht mehr unbedingt hoffen können." ...

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  3. Zitat: "Warum wird nicht darauf hingewiesen, dass es bereits eine Protestpartei gibt, nämlich die D4U" 1. Dürfte allgemein bekannt sein dass die D4U ziemlich rechts außen ist. M. E. dürfte das dem BGE mehr schaden als nutzen.
    Es gibt viele Gegner in Medien, Wirtschaft u. Politik die nur darauf warten, etwas gegen das BGE zu unternehmen. Da m.E. das BGE "unangreifbar" ist (es kommen immer nur haltlose Argumente wie "wer soll das bezahlen" und "da geht doch niemand mehr arbeiten"), könnte eine braune Partei dem BGE schaden. Wenn erst mal die neoliberale Presse Wind von der D4U bekommt, wird sie BGE und "braun" in einen Topf werfen! Übrigens hat die D4U ihr rechtsgerichtetes Parteiprogramm auf ihrer Seite verschwinden lassen, ein neues reingestellt und sich in D-BÜ umgenannt. So was.. 2. Gibt es weit aus seriösere und unbelastetere BGE-Parteien, als die D4U/ D-BÜ: - PSGD - Die Violetten - Die Guten-Partei - Grundeinkommen-Volksentscheide. Zitat: "Wir brauchen keine neuen Parteien!" Stimmt. Wir haben schon BGE-Parteien.;-) Zitat: "Was wir brauchen ist eine breite und intensive Debatte darüber, wie wir Bürgerinnen und Bürger unser Gemeinwesen, unsere Demokratie, und unsere Zivilisation am besten verteidigen können!" Stimmt. Aber das eine schließt das andere nicht aus; also wir sollten schon die BGE-Parteien die da sind unterstützen und gleichzeitig Bürgerinnen und Bürger auf das BGE aufmerksam mache. Eine Möglichkeit: Flyer verteilen. Z.B. auf Volksfesten, wo viele Menschen sind. Sowohl Festbesucher als auch Schausteller, Festzeltpersonal und Musiker Flyer in die Hand drücken. Auch bieten sich (statt Flyern) die Postkarten der Initiative Grundeinkommen Schweiz, an; oder deren Kronen.
    Übrigens - wegen D4U. Nicht nur die ist in Verruf geraten; "Willi Weise" nun auch.
    Neuste Schlagzeile "Will Weise - BGE-Partei oder Sekte?" (Siehe http://www.bge-portal.de/20090703429/Nachrichten/Nachrichten/-Willi-Weise-BGE-Partei-oder-Sekte.html ) LG

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  4. Hallo, gibts Leute aus Marburg oder Gießen, die bereit wären bestimmte Aktionen mit mir gemeinsam zu machen? Habe einige Ideen und suche eben Gleichgesinnte, Leute mit denen man diskutieren und auch selbst aktiv werden kann.
    Schreibt mir einfach! sventhechef@yahoo.co.uk

    LG aus Marburg

    Sven

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